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DGB-Bundesvorstand

Wohnen im Schatten der Corona-Krise

Es zeigt sich bereits heute deutlich, dass mit der COVID-19-Pandemie eine Wirtschaftskrise einhergehen wird. Viele Menschen treibt die Sorge um, wie sie für ihr Zuhause aufkommen sollen, wie sie Miete oder Immobilienkredite bezahlen können. Eine Sicherung der Einkommen könnte diesen Sorgen am besten begegnen,

100 Jahre Schwerbehindertenrecht in Deutschland: eine Chronologie

Am 6. April 1920 trat das Gesetz zur Beschäftigung Schwerbeschädigter in Kraft. Damals musste Millionen von Kriegsversehrten der Weg in den Beruf geebnet werden. Seitdem wurde viel erreicht. Bis zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention ist es aber noch ein weiter Weg.

Corona-Anleihen: Europa muss die Krise solidarisch meistern

Um in der Corona-Pandemie eine erneute Eurokrise abzuwenden, müssen die Euro-Länder für die notwendigen Rettungs- und Wiederaufbaumaßnahmen gemeinsam einstehen. Deutschland muss seine Blockade aufgeben und sich der Forderung von neun Mitgliedsstaaten für gemeinsame ?Corona-Bonds? anschließen. Es geht um die Existenz Europas.

Richtiger Schritt: Personalratslose Zeiten sollen verhindert werden

Vom 1. März bis zum 31. Mai 2020 sind auf Bundesebene Personalratswahlen vorgesehen. In einigen Bereichen wurde bereits erfolgreich gewählt, in anderen stehen die Wahlen kurz bevor. Es gibt aber auch Geschäftsbereiche, in denen die Corona-Pandemie die Durchführung der Wahlen bis Ende Mai unmöglich macht. DGB und Mitgliedsgewerkschaften forderten daher eine Gesetzesänderung. Offenbar mit Erfolg.

Corona: Was ist mit meinem Lohn, wenn ich meine Kinder betreuen muss?

Viele Eltern fragen sich derzeit: "Wie steht es um meine Arbeit und meinen Lohn, wenn aufgrund des Corona-Virus der Kindergarten oder die Schule meines Kindes geschlossen hat und ich nicht arbeiten kann?" Am 27. März ist dazu ein Gesetz verabschiedet worden. Wir erklären die Eckpunkte.

Bundesverband der Sicherheitswirtschaft ruft zum Tarifbruch auf

ver.di wirft dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) vor, die momentane Krisensituation zu nutzen, um die Arbeitsbedingungen der Sicherheitsdienste zu verschlechtern und geltende Tarifverträge zu unterlaufen. Der BDSW hatte seinen Mitgliedsunternehmen geraten, den Sicherheitsdiensten vor den Geschäften des Einzelhandels nur den Mindestlohn zu zahlen. Es gilt aber tarifliche Bezahlung.

BAHN-BKK: Tarifverhandlungen unterbrochen

Arbeitgeber und EVG waren auf einem guten Weg für einen erfolgreichen Tarifabschluss für die Beschäftigten der Bahn-BKK. Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Arbeitgeber jedoch alle bereits diskutierten Angebote zurückgezogen und argumentiert, im Jahr 2020 keine Entgelterhöhungen anbieten zu können. Das ist für die EVG nicht akzeptabel. Die Verhandlungen wurden daher unterbrochen.

Speditionen und Logistik: ver.di fordert tarifvertragliche Regelungen für Kurzarbeit

ver.di fordert von den regionalen Arbeitgeberverbänden im Speditions- und Logistikgewerbe auf, tarifvertragliche Regelungen für Kurzarbeit. Der Staat helfe den Unternehmen mit sehr viel Geld, deshalb müsse die Erstattung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung zwingend an die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes gekoppelt werden, fordert die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.

Corona: Maßnahmen zum Arbeitsschutz im Betrieb

Soziale Kontakte vermeiden, zu Hause bleiben: Das ist die beste Möglichkeit, sich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Doch nicht jede*r kann im Homeoffice arbeiten. Was müssen Menschen beachten, die nach wie vor ihre Arbeit vor Ort im Betrieb erledigen?

Klare Regeln für Künstliche Intelligenz

Selbstlernende Software wird viele Bereiche der Arbeitswelt verändern. Wenn Beschäftigte und künstliche Intelligenz in Betrieben eingesetzt werden, braucht es klare Regeln ? und zwar bevor die Systeme eingeführt werden. Der DGB hat dazu zentrale Leitfragen für den betrieblichen Einsatz und einen 10 Punkte-Plan für die Politik veröffentlicht.

DGB-Pressemitteilungen

Am Fenster klatschen reicht nicht ? Besseren Schutz und Tarifverträge für Pflege-Beschäftigte

Angesichts der Corona-Krise stehen die Beschäftigten in der Pflege und im Gesundheitswesen unter besonders großem Druck. Die Arbeitgeber müssen jetzt ihre Fürsorgepflicht besonders ernst nehmen, die Beschäftigten besser schützen und damit die Versorgung sichern.

Einzelhandel: Beschäftigte existentiell bedroht

Hunderttausende Beschäftigte im Einzelhandel sind von existentieller Not bedroht. Alle Bemühungen seitens ver.di, das Kurzarbeitergeld aufzustocken, blieben bisher ohne Erfolg. Der Arbeitgeberverband, der Handelsverband Deutschland (HDE), verweigert sich.

Ohne Absturz durch die Krise ? Kurzarbeitergeld jetzt anheben

Rund 470.000 Betriebe in Deutschland haben vorübergehend Kurzarbeit angezeigt: Diese hohe Zahl zeigt, wie groß die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Arbeitsleben sind. Damit auch die Beschäftigten ohne Absturz durch die Krise kommen, müssen sich Arbeitgeber und Bundesregierung jetzt endlich bewegen und das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent anheben.

DGB fordert "Coronabonds"

Der Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen hat die europäische Dimension der Corona-Krise bewertet. "Die Bundesregierung muss dem Rat der Wirtschaftsweisen folgen und ein klares Signal an die Finanzmärkte senden, dass die Eurostaaten füreinander einstehen?, sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell. "Andernfalls droht eine neue Eurokrise und möglicherweise das endgültige Aus für die Währungsunion."

Bericht der Rentenkommission: Weder Fluch noch Segen

Die Rentenkommission hat heute ihren Abschlussbericht zur Zukunft der Rente vorgelegt. Der DGB trägt den Bericht im Großen und Ganzen mit, hat aber in einigen Punkten Vorbehalte. Beim Rentenniveau haben die Gewerkschaften ein Sondervotum abgegeben, in dem sie deutlich machten, dass das Niveau von heute 48 Prozent als definitive Untergrenze festgelegt werden muss.

DGB fordert bessere Absicherung für Eltern

Die Bundesregierung will mit der Anpassung des Infektionsschutzgesetzes Eltern mehr entlasten, die aufgrund der Corona-Krise ihre Kinder zu Hause betreuen müssen. ?Die geplanten Änderungen gehen aber nicht weit genug. Hier muss dringend nachgebessert werden, um die Familien nicht in Existenznöte zu bringen", fordert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.

?Mit Anstand Abstand halten?

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird der DGB in diesem Jahr nicht zu öffentlichen Kundgebungen am 1. Mai aufrufen. Auch dieses Jahr steht der Tag der Arbeit für die Solidarität und das Füreinander-Einstehen der Beschäftigten?, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann. Dies bedeute aber aktuell zu allererst: ?Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten.?

Wohnen ist Menschenrecht - Verschiebung des bundesweiten Aktionstags

In Anbetracht der aktuellen Lage werden wir in Absprache mit dem ?Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn? die Durchführung des für den 28. März 2020 geplanten bundesweiten Aktionstages in seiner vorgesehenen Form verschieben. Großveranstaltungen sind derzeit in vielen Städten und Kommunen nicht möglich.

DGB und BDA: Die Sozialpartner stellen gemeinsame Verantwortung in der Coronakrise über Differenzen

DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann und Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer zeigen in der Krise Einigkeit und betonen die Verantwortung der Sozialpartner. "Auch in der Coronakrise werden wir gemeinsam dazu beitragen, dass die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie für die Menschen in unserem Land begrenzt bleiben und bewältigt werden", schreiben sie in einer gemeinsamen Erklärung.

Weiterbildung angesichts der Transformation langfristig verbessern

Die Bundesregierung hat heute das ?Arbeit-von-Morgen-Gesetz? beschlossen. Im Hinblick auf die anstehende Transformation in den Betrieben fordert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach langfristige Antworten, um die Weiterbildung zu verbessern.