Lebenslauf

Formale Gestaltung

- Der Lebenslauf umfasst verbindlich nur eine Seite.
- Weißes unliniertes Papier im DIN-A4-Format verwenden.
- Den tabellarischen Lebenslauf in Spalten aufbauen.
- Gut lesbare Schrift wählen, zum Beispiel Arial oder Times New Roman. Punktgröße 10 oder 12, nicht zu klein, aber auch nicht zu groß.
- Die gleiche Schrift auch für das Bewerbungsschreiben verwenden. Die Bewerbungsunterlagen einheitlich gestalten.
- Auf eine klare Gliederung achten; Zeilenabstand nicht zu eng wählen.
- Ausreichend breite Seitenränder lassen: etwa 3 cm links und rechts sowie 2 cm oben und unten.
- Den Lebenslauf mit dem Computer schreiben und ausdrucken. Das Passfoto oben rechts sauber aufkleben. Auf gute Fotoqualität achten.
- Handschriftlich mit Vor- und Zunamen unterschreiben, einen dunkelblauen oder schwarzen Stift verwenden, nicht rot oder grün.
- Den fertigen Lebenslauf in jedem Fall von einer Person überprüfen lassen, die etwas von der formalen Gestaltung versteht.

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Inhaltliche Gestaltung

Beim Lebenslauf gut überlegen, wie man seine Stärken zeigen kann. Wenn man Pluspunkte hat, dann sollte man sie in jedem Fall in Stichpunkten benennen. Zum Beispiel:

- Zeugnisse: Wenn man einen guten Abschluss hat, benennt man den Notendurchschnitt. Wenn der nicht so gut ist, hat man vielleicht in einzelnen Fächern gute Noten, die für den Beruf wichtig sind. Zum Beispiel: Mathematik 2. Oder Deutsch 1, Englisch 2. Schlechtere Noten als 2 nicht erwähnen. Auch nicht für Fächer, die für den Beruf nicht wichtig sind – wie Religion oder Gemeinschaftskunde. Dann lieber nur den Schulabschluss benennen.

- Berufliche Qualifikationen: Alle Qualifikationen, die man belegen kann, in jedem Fall angeben – nicht nur den Berufsabschluss, sondern auch Praktika, Lehrgänge oder Sprachkurse.

- Schülerinnen oder Schüler, die eben noch keine Berufserfahrung haben, sollten zum Beispiel auch Ferien-Jobs oder das schulische Betriebspraktikum benennen. Mit Datum und Name des Betriebs. Ferien-Jobs kann man ebenfalls als „Praktikum“ bezeichnen – aber vom Betrieb eine Bestätigung geben lassen und den Bewerbungsunterlagen beifügen. Auch auf einen Schüleraustausch im Ausland sollte man hinweisen.

- Interessen und Fähigkeiten: Am Ende des Lebenslaufs – ohne zeitliche Einordnung – weist man auf besondere Fähigkeiten und Interessen hin, zum Beispiel Computer- und Sprachkenntnisse. Arbeitgeber interessieren sich auch für Hobbys und privates Engagement. Dabei überlegen, was für den speziellen Arbeitgeber besonders interessant sein könnte.